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Dresden fährt mit dem Ziel "drei Punkte" nach Darmstadt

imago images / Dennis Hetzschold

Auch nach den letzten beiden Niederlagen gegen den SC Paderborn (0:3) und den 1. FC Heidenheim (1:2) steht Dynamo Dresden als Tabellenvierter als bester Aufsteiger noch voll im Soll, dennoch möchten die Sachsen am Sonntag in Darmstadt (Anstoß 13.30 Uhr) natürlich mal wieder nachlegen. Für Vize-Kapitän Yannick Stark wird es dabei ein ganz besonderes Spiel. 

Stark vor Rückkehr in die alte Heimat

113 Pflichtspiele absolvierte Yannick Stark mit kleineren Unterbrechungen zwischen 2010 und 2020 im Lilien-Trikot, am Sonntag kommt der 30-Jährige nun erstmals als Vizekapitän von Dynamo Dresden zurück in seine Geburtsstadt. Dass es für ihn ein besonderes Erlebnis wird, wieder beim SV Darmstadt im Stadion auf dem Platz zu stehen, kann Stark im Vorfeld der Begegnung dabei natürlich kaum verhehlen: "Ich freue mich sehr auf das Spiel und darauf, mal wieder in der Heimat zu sein. Familie und Freunde werden selbstverständlich vor Ort im Stadion dabei sein", so der Defensivakteur auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Allen Sympathien mit dem kommenden Gegner zum Trotz möchte Stark aber natürlich nun mit den Sachsen nach zuletzt zwei Niederlagen mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern: "Gerade als Aufsteiger ist für uns jeder Punkt auswärts ein Gewinn. Trotzdem fahren wir mit dem klaren Ziel nach Darmstadt, die drei Punkte mit nach Dresden zu nehmen." Wie ihr Vize-Kapitän sieht es dabei wohl auch die restliche Truppe, die sich laut Cheftrainer Alexander Schmidt engagiert vorbereitet habe: "Die Jungs haben diese Woche im Training mit viel Eifer, Aggressivität und Motivation agiert."

Schmidt erwartet "abgezockte Zweitliga-Truppe"

Das gilt allerdings nicht für Patrick Wiegerd (Kreuzband- und Meniskusriss), Tim Knipping (Kreuz und Innenbandriss sowie Meniskusverletzung), Patrick Weihrauch (Sprunggelenks-OP), Brandon Borrello (Mittelfußbruch ) und Kevin Ehlers (Muskelfaserriss), die sich allesamt noch in der Reha befinden und entsprechend noch eine Weile lang ausfallen werden.

Dennoch sollte für die Sachsen bei den Hessen etwas zu holen sein, auch wenn Schmidt dem Gegner natürlich viel Respekt zollt: "Wir erwarten mit Darmstadt eine abgezockte Zweitliga-Truppe, die sehr spielstark ist. Die entscheidende Frage wird sein: 'Lassen wir das zu?' Es gilt dagegen zu gehen, mutig aufzutreten und hochkonzentriert zu sein", so der Coach, der von den letzten Ergebnissen her natürlich nur allzu gerne wieder eine Trendwende einleiten würde.