• Facebook
  • Twitter

Düsseldorf: Allofs bleibt weiterhin ruhig in der Trainerfrage

imago images / Moritz Müller

Nach dem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig sind die Aufstiegschancen von Fortuna Düsseldorf auf ein Minimum geschrumpft, was auch die Chancen von Uwe Rösler auf eine Vertragsverlängerung nach Saisonende nicht unbedingt vergrößern dürfte. Vorstandsmitglied Klaus Allofs lässt dennoch weiterhin keine Tendenz in der Trainerfrage erkennen, könnte aber nach dem kommenden Spiel gegen Aue erstmals Farbe bekennen. 

"Wir analysieren alles ganz genau und ziehen unsere Schlüsse"

Schon seit mehreren Wochen geistert die Frage nach der Zukunft der Fortuna durch Düsseldorf. In welcher Liga wird der Verein aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in der kommenden Saison spielen und vor allem: welcher Trainer wird die Mannschaft in Zukunft coachen? Der Vertrag von Uwe Rösler läuft nach 15 Monaten am Saisonende aus, dass der 52-Jährige aber gerne bleiben würde ist kein Geheimnis. Klaus Allofs, Vorstandsmitglied der Fortuna und als solches in der Trainerfrage verantwortlich, will laut der "Rheinischen Post" aber auch weiterhin keine Entscheidung treffen und die letzten beiden Spiele abwarten, um dann tätig zu werden.

"Bei uns dreht niemand Däumchen", so der 64-Jährige, der schon vor einiger Zeit bekanntgegeben hatte, sich in Ruhe mit der Trainerfrage auseinandersetzen zu wollen: "Wir analysieren alles ganz genau und ziehen unsere Schlüsse daraus". Im Aufstiegsfall hätte wohl nur wenig gegen eine Weiterbeschäftigung von Rösler gesprochen, nach dem 2:2 gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende und bei fünf Punkten Rückstand auf Rang drei zwei Spieltage vor Saisonende sieht es in Sachen Bundesliga-Rückkehr aber mittlerweile eher düster aus. Auch wenn Allofs das so nicht sehen möchte: "Die Wahrscheinlichkeit ist nicht größer geworden. Aber warum sollte ich jetzt sagen, dass es für uns vorbei ist? So eine Einstellung liegt nicht in meinem Naturell, und das wird es unter meiner Führung bei Fortuna auch nicht geben."

Sollte der Aufstieg nach dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue am Sonntag aber letztlich doch vorzeitig abgehakt werden müssen, gäbe es eigentlich keine Gründe mehr, die Entscheidung weiter nach hinten zu verschieben. Schließlich müssten dann die Planungen für eine weitere Zweitligasaison beginnen, um in der neuen Spielzeit wieder oben angreifen zu können.