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Fall Modeste: Verlängerung der Begründungsfrist!

Seit dem 17. November 2018 steht Anthony Modeste wieder unter Vertrag beim 1. FC Köln – spielen durfte der französische Stürmer noch nicht für den "Effzeh". Noch immer fehlt die Zustimmung des chinesischen Verbandes, der dieser im Sinne von Modestes Ex-Tianjin Tianhai nicht erteilt. Bis Freitagabend sollte es allerdings eine Entscheidung geben, jetzt bekommt der chinesische Verband allerdings einen Zeitaufschub.

Fristverlängerung für chinesischen Verband

Wegen ausstehender Prämienzahlungen hatte Anthony Modeste seinen Vertrag bei Tianjin Tianhai einseitig gekündigt und den Verein ablösefrei verlassen. Die Rückkehr nach Köln gestaltete sich für den Stürmer anschließend schwierig, seit November warten die Verantwortlichen der Domstädter auf die Spielfreigabe für den Franzosen. Bei internationalen Wechseln muss der Verband seine Zustimmung geben, die Chinesen verweigern diese bisher – allerdings lief am heutigen Dienstag die Frist ab, in welcher der chinesische Verband seine Verweigerung bei der FIFA begründen muss. Dachten alle, denn wie die "Bild" am Dienstagabend erfuhr, hat die FIFA den Chinesen nun einen Aufschub bis Donnerstag gewährt.

Sollte der chinesische Verband eine Begründung einreichen, würde diese innerhalb der nächsten drei Tage geprüft werden – unabhängig davon sollte die FIFA den Prozess ursprünglich aber bis Freitag beenden. Für das Spiel um 18:30 Uhr gegen den SC Paderborn 07 könnte Modeste dann schon auflaufen. Die Hängepartie geht somit in die nächste Runde, denn das Comeback des Franzosen könnte nun mit einer Menge Stress verbunden sein: Selbst die Anreise nach Paderborn von Modeste am Spieltag selbst steht im Raum.

Köln mit Schutz-Klausel

Über die bisherigen Kosten für Modestes Rückkehr nach Köln muss sich der "Effzeh" nicht sorgen: "In Modestes Vertrag mit den Kölnern ist die Erteilung der Spielgenehmigung als aufschiebende Bedingung verankert", heißt es im "Kölner Stadtanzeiger". Die Domstädter müssen demnach kein Gehalt zahlen und sind auch vor Klagen seitens des Spielers geschützt.