FCK: Hengen relativiert "Boeing 747"-Aussage - Erster Neuzugang im Anflug?
Nach der Aussage von Trainer Dirk Schuster, der 1. FC Kaiserslautern sei mit potentiellen Neuzugängen der Qualität "Boeing 747" in Gesprächen, versucht Sportchef Thomas Hengen die Erwartungshaltung der Fans wieder etwas zu dämpfen. Die "Bild" bringt dabei den Namen eines Akteurs ins Gespräch, der nach diesem Spieltag erst einmal für einige Wochen ausfallen dürfte.
Hengen relativiert Schusters "Boeing 747"-Aussage
Als Fan des 1. FC Kaiserslautern gibt es derzeit genug Gründe, euphorisch auf die laufende Spielzeit zu blicken. Am Sonntag siegten die Roten Teufel mit 3:1 bei der SpVgg Greuther Fürth und belegen als Aufsteiger nach fünf Spieltagen mit zehn Punkten einen starken vierten Rang, zudem kündigte Cheftrainer Dirk Schuster zuvor bereits an, dass in Sachen Transfers noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sei. Im Gegenteil, der 54-Jährige erwarte sogar noch zwei bis drei Zugänge, die von der Qualität her eher einer Boeing 747 als einem Intercity gleich kämen, so der Lautrer Chefcoach in der vergangenen Woche.
Mit der Aussage erhöhte Schuster auch den Druck auf Thomas Hengen, nun mit Ergebnissen um die Ecke kommen zu müssen. Der Sportchef des 1. FCK versuchte nach dem Sieg in Fürth daher, die Erwartungshaltung der Fans direkt wieder ein wenig zu dämpfen. "Solche Begriffe sind ja immer relativ zu verstehen. In einem Intercity kann ich sowohl in der Holzklasse als auch in der 1. Klasse sitzen, dasselbe gilt für eine Boeing 747. Das ist also immer eine Sache der Perspektive", so Hengen, der aber auch nicht abstreiten wollte, dass es noch Veränderungen am Kader geben werde. "Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben und noch mehr Konkurrenzdruck auf allen Positionen, abgesehen von der des Torhüters, brauchen. Wir wollen alle Mannschaftsteile verstärken. Ob das dann gelingt, werden wir sehen. Aber wir sind optimistisch."
Kommt Opoku trotz zu erwartender Sperre?
Die "Bild" glaubt derweil schon einen Neuzugang ausgemacht zu haben und berichtet von einem Angebot für HSV-Spieler Aaron Opoku. Der 23-jährige Offensivspieler sorgte an diesem Wochenende beim 1:2 seiner Hamburger gegen Darmstadt 98 allerdings mit einem Tritt gegen den am Boden liegenden Fabian Holland und der anschließenden roten Karte für negative Schlagzeilen und dürfte nun eine länger andauernde Spielsperre erwarten.
Ob er damit noch ins Anforderungsprofil der Roten Teufel passt, ist somit zumindest zweifelhaft. Denn auch folgende Aussage tätigte Hengen in Fürth über die möglichen weiteren Neuzugänge: "Wichtig ist nur, dass sie uns verstärken. Mitte November ist die Hinrunde schon vorbei, wir haben daher keine Zeit für Experimente."