Fix: "Klassischer Stürmertyp" Stojilkovic wechselt nach Darmstadt

Nun ist es amtlich: Filip Stojilkovic wird eine Lilie! Der 23-jährige Mittelstürmer wechselt vom FC Sion zum SV Darmstadt 98, wo er einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschreibt. Damit erhält Cheftrainer Torsten Lieberknecht den Spielertypen, den er sich seit längerer Zeit gewünscht hat.

"Hat nach langer Vorlaufzeit geklappt"

Seit 17 Spielen ist die Mannschaft vom Böllenfalltor ungeschlagen, führt die Tabelle mit 39 Punkten an. Jetzt bekommt Torsten Lieberknecht auch noch seinen Wunschstürmer - Filip Stojilkovic ist da. Über den Transfer des 23-jährigen Schweizers gab es bereits Gerüchte, denen zufolge die Lilien auch Juventus Turin im Werben um Stojilkovic ausstachen. "Wir sind froh, dass wir Filip Stojilkovic verpflichten konnten, und glücklich, dass es nach langer Vorlaufzeit nun mit dem Transfer geklappt hat", verkündet Sportchef Carsten Wehlmann, dass ein Vertrag für die kommenden viereinhalb Jahre unterschrieben ist. Den Gerüchten zufolge wird für den Schweizer eine vereinsinterne Rekordablöse von zwei Millionen Euro fällig.

"Mit dem Spieler sind wir immer im engen und positiven Austausch geblieben, nun konnten wir auch mit dem FC Sion eine für beide Seiten vernünftige Lösung finden. Mit der Verpflichtung gehen wir unseren Weg, junge Spieler mit Qualität und Potenzial von Darmstadt 98 zu überzeugen, konsequent weiter", freut sich Wehlmann zudem über den Transferablauf. Vom Spielertyp her ist 23-Jährige der Mann, den Lieberknecht lange gesucht hat: "Mich freut es, dass sich unser Bemühen ausgezahlt hat und wir mit Filip Stojilkovic einen klassischen Stürmertyp erhalten haben, der unserem Kader zusätzliche Qualität verleiht."

"Wollte unbedingt zu den Lilien"

Auch Stojilkovic ist von einer erfolgreichen Zukunft am Böllenfalltor überzeugt. "Ich wollte unbedingt zu den Lilien und bin total happy, dass es endlich hingehauen hat. Die Gespräche mit den Beteiligten in Darmstadt haben mir von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben und auch den Weg des Klubs verfolge ich nicht erst seit gestern", berichtet der Schweizer von seinen Erfahrungen. "Von außen wirkt die Mannschaft sehr verschworen und gefestigt, deshalb kann ich es kaum erwarten, auch künftig ein Part dieses Teams zu sein. Natürlich ist es mein Ziel, meinen Teil dazu beizutragen, dass die Lilien weiterhin in der Erfolgsspur bleiben."

Für seine Karriere ist Stojilkovic den steinigen Weg gegangen. Eine Mentalität, die zu Torsten Lieberknecht und den Darmstädtern, die schon länger einen Stürmer suchen, passen würde. Nach einigen Jahren in der Jugend vom FC Zürich und der TSG 1899 Hoffenheim ging der Mittelstürmer zum FC Wil 1900 in die zweithöchste Spielkasse der Schweiz. Der FC Sion zahlte kurz darauf rund 400.000 Euro als Ablösesumme, um sich den Angreifer zu angeln - nach einer weiteren Leihe in die zweite Liga startete Stojilkovic schließlich durch. Inzwischen stehen 17 Tore in 64 Erstliga-Spielen auf dem Papier. Schon im Sommer soll der FC Schalke 04 an ihm drangewesen sein.

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