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Forderungskatalog "nicht umsetzbar": HSV lehnt Kühne-Angebot ab

© IMAGO / Oliver Ruhnke

Der Hamburger SV nimmt das Angebot über 120 Millionen Euro von Klaus-Michael Kühne laut der "Deutschen Presse-Agentur (dpa)" nicht an. Diese zitierte den HSV-Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden Marcell Jansen, demzufolge der mit zehn Punkten versehene Forderungskatalog Kühnes "in dieser Form nicht umsetzbar" sei. Der Verein werte das Angebot allerdings "als weiteren Impuls, mit dem wir uns beschäftigen werden".

Änderung der Rechtsform wird thematisiert

Der 85-jährige Kühne, ein in Hamburg geborener Unternehmer, möchte "mehr Mitspracherecht im Verein und will seinen Aktienanteil beim HSV auf 39,9 Prozent erhöhen. Im Gegenzug soll der HSV e.V. seine Anteile von 75,1 Prozent auf 50,1 verringern. Damit besäße Kühne eine Sperrminorität im Verein und könnte Entscheidungen der Vereinsgremien blockieren", schrieb die "dpa".

"Die Grenzen für Anteilsverkäufe" seien laut Jansen "in unserer Satzung" festgelegt. Diese schreibt vor, dass Investoren höchstens 24,9 Prozent der Anteile besitzen dürfen. Im betreffenden Bericht heißt es weiter, dass bei den Rothosen eine Änderung der Rechtsform in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien thematisiert wird. Mit Kühne wolle Jansen Kontakt aufnehmen, um sich mit diesem "zu seinem Angebot austauschen".

Dr. Wüstefeld und Boldt werden "vollumfänglich unterstützt"

Bezüglich der Differenzen zwischen Finanz-Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld und Sport-Vorstand Jonas Boldt äußerte sich Jansen ebenfalls. Beide werden "von uns vollumfänglich unterstützt". Diesen wurde "klar unser Vertrauen ausgesprochen". Deren "Planungen und Zielsetzungen" werden befürwortet.