Landesregierung will Beschluss folgen: Hansa jetzt doch vor 10.000 Fans
Umdenken in Mecklenburg-Vorpommern: Für das Nordduell mit dem SV Werder Bremen (11. Februar, 18:30 Uhr) kann der F.C. Hansa Rostock jetzt wohl doch mit einer Kulisse von 10.000 Zuschauern rechnen. Die Landesregierung will damit dem einheitlichen Beschluss zur Zuschauerrückkehr nachkommen.
Zuvor wurde Klage erwogen
Vielerorts ist die Rückkehr von Zuschauern in die Fußball-Stadien noch nicht final entschieden, weswegen die Diskussionen nicht abreißen. Doch in Mecklenburg-Vorpommern deutet nun alles darauf hin, dass die Landesregierung dem einheitlichen Beschluss folgen, den die Chefs der Staats- und Senatskanzleien am Mittwoch beschlossen hatten. Sozialministerin Stefanie Drese, zuständig für den Sport, kündigte die Entscheidung an. Demnach würde das Kabinett am kommenden Dienstag über den Vorschlag beraten - und Rostock könnte wieder mit 10.000 Zuschauern im Ostseestadion planen, wie der "NDR" berichtet.
Gelten würde die Regelung erstmals am 11. Februar, wenn die Kogge im heimischen Stadion auf Werder Bremen trifft. Gerade das Nordduell dürfte wieder viele Zuschauer anlocken, weswegen eine zuvor kolporierte Zulassungszahl von nur 6.000 Zuschauern für Unmut im Rostocker Umfeld sorgte. Zuvor wurde berichtet, dass der Verein in diesem Fall die Möglichkeiten einer Klage prüfen würde. Das dürfte nach jetzigem Stand nicht mehr notwendig sein.