Nach Sportchef Fernie: SV98 verlängert auch mit Trainer Kohfeldt
Der SV Darmstadt 98 stellt die Weichen für die Zukunft: Wenige Tage nach der Beförderung von Sportdirektor Paul Fernie zum Sport-Geschäftsführer verlängert auch Cheftrainer Florian Kohfeldt seinen Vertrag am Böllenfalltor. Der 43-jährige Fußballlehrer bestritt bereits 67 Pflichtspiele mit den Lilien.
"Prozess noch nicht beendet"
Sport-Geschäftsführer Paul Fernie und Cheftrainer Florian Kohfeldt wollen den SV Darmstadt 98 gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft führen. Dazu wurden die Arbeitspapiere mit den SV98-Verantwortlichen nun langfristig ausgelegt, wie der Verein mitteilt. "Flo hat seit seiner Verpflichtung dafür gesorgt, dass unsere Mannschaft für eine klare Spielidee steht und viele Spieler einen großen Schritt nach vorne machen konnten. Der stetige Gedankenaustausch mit ihm bereitet mir große Freude und wir konnten bereits zahlreiche Veränderungen im Verein gemeinsam anstoßen",freut sich Fernie über die gelungene Verlängerung mit dem Cheftrainer.
In 67 Pflichtspielen holte Kohfeldt einen Schnitt von 1,51 Punkten pro Partie. Eine Bilanz, die die Lilien ausbauen wollen. "Ich bin davon überzeugt, dass dieser Prozess noch nicht beendet ist und wir zusammen die nächste Stufe erreichen können. Sein Wille und sein Ehrgeiz, Dinge weiter voranzutreiben, ist in jedem Gespräch spürbar", versichert Fernie. "Ich schaue mit großer Vorfreude auf die gemeinsame Zukunft und freue mich sehr über die Vertragsverlängerung. Zumal ich weiß, dass seine Arbeit auch an anderer Stelle nicht unbemerkt geblieben ist." Klar scheint damit, dass Kohfeldt auch von potentiellen Interessenten umworben wurde.
"Spüre die totale Bereitschaft"
Darmstadt verlängert entsprechend mit dem Fußballlehrer, um ein deutliches Signal zu setzen. Von einer Zukunft am Böllenfalltor war daher auch Kohfeldt überzeugt. "Ich blicke sehr positiv auf meine bisherige Amtszeit und die Fortschritte, die dieser Verein in diesem Zeitraum gemacht hat. Dabei möchte ich insbesondere die Entwicklungen rund um die Mannschaft hervorheben. Dort sind die Rahmenbedingungen nun andere als noch zu Beginn meiner Tätigkeit", beschreibt der 43-Jährige. "Ich habe schon häufig betont, wie viel Spaß mir die tagtägliche Arbeit mit Paul Fernie bereitet, dasselbe gilt für das komplette Präsidium und den Austausch mit Tom Eilers. Ich spüre bei allen Beteiligten die totale Bereitschaft, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und ich bin mir sicher, dass ich meine Stärken auf diesem Weg weiterhin mit voller Energie einbringen kann."