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Osei-Tutus deutliche Worte: "Niemand sollte jemals diskriminiert werden"

Beim Testspiel des VfL Bochum gegen den FC St. Gallen kam es zum Rassismus-Eklat: VfL-Neuzugang Jordi Osei-Tutu wurde offensichtlich von einem Gegenspieler auf inakzeptable Art beleidigt. Der Klub aus dem Ruhrpott nahm nun Stellung zu dem Vorfall.

Arsenal und Bochum in engem Kontakt

Das Ergebnis aus dem Testspiel zwischen dem VfL Bochum und dem FC St. Gallen im Trainingslager des Zweitligisten geriet zur Nebensache, nachdem Neuzugang Jordi Osei-Tutu in der 41. Minute das Fußballspielen einstellte – der Innenverteidiger verließ unter Tränen den Platz. Die Bochumer stehen nun in engem Kontakt mit dem Spieler und dessen Stamm-Verein, dem FC Arsenal London, um den Vorfall aufzuarbeiten. "Arsenal und der VfL Bochum haben mich großartig unterstützt und ich hoffe, dass wir letztlich demonstrieren können, dass Rassismus im Fußball keinen Platz hat", erklärt der junge Innenverteidiger in einem Statement, das der VfL auf seiner Homepage veröffentlichte.

"Ich bin sehr enttäuscht"

Weiterhin heißt es seitens der Bochumer, dass sie "keine Form von Diskriminierung" tolerieren werden und Rassiusmus "in unserem Spiel keinen Platz" habe. Im Statement versicherte der VfL darüber hinaus seine volle Unterstützung für Osei-Tutu, der selbst deutliche Worte für die Vorfälle fand: "Ich bin sehr enttäuscht, dass ich gestern Abend im Spiel rassistisch beleidigt worden bin. Niemand sollte jemals diskriminiert werden, und es ist wirklich schwer nachvollziehbar, wie sich ein Profi-Fußballkollege auf diese Weise respektlos verhalten kann."