Speidel über Krawalle: "Kommen nicht wirklich dagegen an"

Mit Raketenbeschuss für einen Fast-Abbruch gesorgt, den Gästebereich zerlegt und zahlreiche Menschen verletzt: Einige Fans des F.C. Hansa Rostock haben sich am Freitagabend beim Auswärtsspiel nicht zum ersten Mal von ihrer schlechten Seite gezeigt. Interimscoach Uwe Speidel zeigte sich resigniert.

"Nicht zu tolerieren"

"Unabhängig von der sportlichen Situation ist das für uns alle sehr unerfreulich und von unserer Seite nicht zu tolerieren", sagte der 52-Jährige nach der Partie bei "Sky" - und gab den Unruhestiftern auch eine Mitschuld an der Niederlage. Insbesondere die zweite Unterbrechung ab der 56. Minute, als der Ball für 20 Minuten ruhte, habe der Mannschaft extrem geschadet. Es war nicht das erste Mal in den letzten Jahren, dass einige Hansa-Fans völlig freigedreht haben.

"Sehen, dass es uns nicht wirklich gelingt"

"Das sind Dinge, die wir immer wieder thematisieren bei uns. Wir kommen aber nicht wirklich dagegen an", zeigte sich Speidel resigniert. Innerhalb des Vereins werde häufig diskutiert und nach Möglichkeiten gesucht, um solche Krawalle zu unterbinden. "Aber wir sehen leider in Auswärtsstadien, dass es uns nicht wirklich gelingt." Inwiefern die Randale in Paderborn nun Konsequenzen nach sich ziehen werden, ist noch offen.

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