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Wegen Corona: Stuttgart und Dresden stoppen Ticketverkauf

© imago images / Zink

Der VfB Stuttgart und die SG Dynamo Dresden haben wegen des Coronavirus den Vorverkauf für die kommenden Heimspiele gestoppt. Das teilten beide Vereine am Mittwochabend auf ihrer Website mit. Grund sind die Entscheidungen der beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Sachsen, keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern zu genehmigen, um somit die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

Stuttgarts Heimspiele gegen Hamburg und Osnabrück vor leeren Rängen 

Es war längst absehbar und und wurde nun noch einmal vom Verein selbst bestätigt: Der VfB Stuttgart wird seine beiden kommenden Heimspiele gegen den Hamburger SV und den VfL Osnabrück nach derzeitigem Stand ohne Zuschauer durchführen müssen, da das Bundesland Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart wegen der Entwicklungen in der Corona-Krise keine Großveranstaltungen mehr erlauben und damit einer Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn folgen. Die Ticketinhaber für die nächsten Heimspiele würden laut Verein auf direktem Wege kontaktiert und hätten einen Anspruch auf eine Rückerstattung des Ticketpreises.

"Für uns und unsere Fans bedeutet das einen großen Einschnitt, den wir sehr bedauern. Die Folgen sind umfangreich, unter sportlichen und organisatorischen Gesichtspunkten genauso wie in finanzieller Hinsicht", erklärt der Vorstandsvorsitzende des VfB, Thomas Hitzlsperger, die Konsequenzen der Entscheidung, weist aber darauf hin, dass es längst nicht mehr nur um Geisterspiele im Profifußball gehe. "Es geht darum, dass wir alle gemeinsam Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und unseren Teil zur Corona-Prävention beitragen."

Auch Dresden bekommt ein Geisterspiel 

Neben den Stuttgartern gab auch Dynamo Dresden am Mittwoch bekannt, keine Tickets mehr für das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth am 22. März zu verkaufen. Dabei hatten die Sachsen bereits 22.000 Tickets abgesetzt, darunter 4.000 Tagestickets. Die Karten behielten allerdings vorläufig ihre Gültigkeit, bis die DFL auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag über das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen beraten habe. Weitere Informationen werde die SGD im Anschluss dann kommunizieren.