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Wegen Verletzungspech: KSC denkt über achten Innenverteidger nach

© IMAGO / Ulrich Hufnagel

Nominell stehen sieben Innenverteidiger beim Karlsruher SC unter Vertrag. Einsatzbereit sind allerdings nur Marcel Franke und Daniel Gordon. Aufgrund des enormen Verletzungspechs überlegt der Klub wohl, ob er im Abwehrzentrum noch einmal reagieren soll.

Acht Gegentore in zwei Spielen

Christoph Kobald (Bänderverletzung) fiel bereits vor dem letzten Spiel der Vorsaison aus. In der Vorbereitung erwischte es dann Daniel O’Shaughnessy (Wadenbeinbruch) und Felix Irorere (Muskelfaserriss). Nachwuchsverteidiger Lazar Mirkovic laboriert weiterhin an Herzproblemen nach einer Covid-19-Erkrankung. Weil dem KSC dadurch gleich vier Innenverteidiger verletzungsbedingt fehlten, reagierte der Klub mit der Verpflichtung von Florian Ballas – und der fehlt nun ebenfalls mehrere Wochen wegen eines Muskelfaserrisses.

Laut "Kicker" überlegt der KSC jetzt, ob er auf der Position in der Abwehrzentrale noch einmal reagieren soll. Zurzeit stehen nur zwei Innenverteidiger unter Vertrag, die einsatzbereit sind. Das enorme Verletzungspech auf der "Seuchenposition", wie es der Verein selbst beschrieb, wirkte sich auch auf die Ergebnisse aus. In zwei Spielen kassierte der KSC schon acht Gegentore. Bei weiteren Verletzungen oder Sperren müsste KSC-Coach Christian Eichner ohne weitere Alternativen wohl kreativ werden.