Perspektive beim HSV? Zukunft von verliehenem Ambrosius offen
Stephan Ambrosius zählt beim Hamburger SV zu den Top-Talenten. Zurzeit sammelt der Innenverteidiger jedoch Erfahrungen durch ein Leihgeschäft zum Karlsruher SC. Ob der 23-Jährige überhaupt an die Elbe zurückkehren wird, ist offen - denn die Chancen auf Einsatzzeiten scheinen unter Tim Walter schwindend gering zu sein.
WM mit Ghana verpasst
Im System vom HSV-Cheftrainer spielt der Spielaufbau über die Innenverteidiger eine große Rolle. Ambrosius, der trotz all seiner Fähigkeiten vorwiegend als Zweikämpfer gilt, hatte bislang das Nachsehen gegenüber seinen Konkurrenten. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat sich das Management des Abwehrspielers deshalb mit HSV-Sportvorstand Jonas Boldt getroffen - um über die Zukunft von Ambrosius an der Elbe zu sprechen. Bis 2024 steht das Eigengewächs noch unter Vertrag, doch Ambrosius wünscht sich Spielzeit.
Zwei Kreuzbandrisse haben den 23-Jährigen bereits erschüttert, doch beim Karlsruher SC beweist Ambrosius seine Qualitäten. Zurzeit laboriert er an einer Obeschenkelverletzung, andernfalls wäre er mit der Nationalmannschaft von Ghana ziemlich sicher zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gefahren. Dort stand er im vorläufigen Kader. Zum Rückrunden-Auftakt der Karlsruher gegen St. Pauli (27. Januar) wird Ambrosius aber wohl wieder fit sein. Um weiter die Werbetrommel für sich rühren? Klar ist, dass die Perspektive an der Elbe entscheidend für den weiteren Karriereverlauf des Innenverteidigers wird. Verlängert Walter seinen Vertrag, was bereits seit Saisonbeginn im Raum steht, könnten sich die Wege wohl trennen.