DFB-Sportgericht: Strafen für den HSV und Düsseldorf

Nachdem zuletzt der FC St. Pauli für das Vergehen seiner Anhänger im Nordderby vom DFB zur Kasse gebeten wurde, hat das Sportgericht nun auch den Hamburger SV bestraft. So müssen die Hansestädter 164.280 Euro bezahlen. Auch Fortuna Düsseldorf muss noch eine Strafe schlucken, die 18.900 Euro für die Rheinländer fallen aber vergleichsweise harmlos aus. 

Sechsstellige Strafe für den Hamburger SV

Mit 4:3 hatte der Hamburger SV das Nordderby gegen den FC St. Pauli Mitte April gewonnen, muss im Nachhinein aber noch tief in die Tasche greifen. Weil die Fans der Rothosen vor und nach dem Spiel mehr als 210 Bengalische Feuer, Rauchkörper, Böller und Blinker gezündet und auch mehrere Raketen in Richtung Feld abgeschossen hatten, wurde der HSV vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nun zu einer Strafe in Höhe von 164.280 Euro verdonnert. Immerhin 54.760 Euro davon kann der Verein aber für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden. Auch der Kiezklub war zuvor vom Sportgericht zur Kasse gebeten worden.

Eine Strafe aufgebrummt bekam am Mittwoch zudem Fortuna Düsseldorf. Die Fans der Rheinländer hatten in der Partie gegen Arminia Bielefeld am 9. April zehn Bengalische Feuer und sieben Rauchkörper angezündet und einen Knallkörper hinter dem Tor hochgehen lassen. Die Fortuna soll dafür 18.900 Euro bezahlen und hat dem Urteil bereits zugestimmt, wodurch es es rechtskräftig ist.

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