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"Habe nur Gutes gehört": Torhüter Vasilj wechselt ans Millerntor

© IMAGO / Vitalii Kliuiev

Am Tag nach dem 34. Spieltag hat der FC St. Pauli den ersten Neuzugang für die kommende Saison offiziell vermeldet. Torhüter Nikola Vasilj, den Sportchef Andreas Bornemann einst schon nach Nürnberg lotste, schließt sich den Kiezkickern an. In der Ukraine konnte der bosnische Nationaltorwart zuletzt internationale Erfahrung sammeln.

"Frühzeitig gut aufgestellt sein"

Von 2017 bis 2019 hütete der 25-Jährige das Tor der Nürnberger Reservemannschaft in der Regionalliga Bayern. Pflichtspiele als Profi waren bis dahin eine Seltenheit, trotzdem sammelte Vasilj in der bosnischen Heimat 17 Erstliga-Einsätze – und drei Meistertitel. Erst nach seinem Abgang aus Nürnberg zum ukrainischen Klub Zorya Lugansk wurde Vasilj regelmäßiger eingesetzt. Unter anderem in zwei Partien der Europa League.

"Nikola hat für sein junges Alter bereits internationale Erfahrungen sammeln können, die ihm bei uns sicher zugutekommen werden. Dass er bereits zwei Jahre in Deutschland gespielt hat, wird ihm den Start bei uns erleichtern", blickte FCSP-Cheftrainer Timo Schultz auf die bisherige Vita des Torwarts zurück, denn ab der kommenden Saison wird Vasilj den Kasten am Millerntor hüten. Sportchef Bornemann, damals schon in Nürnberg Vasiljs Entdecker, war ebenfalls zufrieden: "Uns war es wichtig, auf einer so zentralen Position im Kader frühzeitig gut aufgestellt zu sein."

Nationalelf-Debüt im März

Was das wiederum für die Zukunft von Leih-Torhüter Dejan Stojanovic bedeutet, ist derzeit noch unklar. Der Österreicher kehrt nach Saisonende aber voraussichtlich nach Stoke City zurück, bekundete aber schon seinen Wunsch zum Verbleib in Hamburg. Der Fokus liegt dort aber erst einmal auf Vasilj, der im vergangenen März als Nationaltorhüter von Bosnien-Herzegowina in einem Freundschaftsspiel debütierte. "Jetzt bin ich glücklich, beim FC St. Pauli zu sein. Über den Verein und seine Fans habe ich nur Gutes gehört", freute sich der 25-Jährige auf seine Rückkehr nach Deutschland, die ablösefrei erfolgt. Vasiljs Vertrag in Lugansk war ausgelaufen.