Hamburg: Großreinemachen nach geplatzten Aufstiegsträumen

Beim Hamburger zeichnet sich nach der erneut verpassten Rückkehr in die Bundesliga der nächste Umbruch ab. Medienberichten zufolge will sich der Raute-Klub aufgrund der geplatzten Aufstiegsträume von rund einem halben Dutzend Spielern trennen. Dabei spielen auch finanzielle Überlegungen eine Rolle.

Hoffnung auf Millionen-Einnahme durch Vagnoman-Verkauf

Auf der Streichliste von Sportvorstand Jonas Boldt stehen nach dem schon feststehenden Wechsel von Torjäger Simo Terodde zu Bundesliga-Absteiger Schalke 04 laut Angaben der Bild-Zeitung bisherige Stammspieler ebenso wie Dauerreservisten. Die prominentesten Verkaufskandidaten sind die Mittelfeldspieler Jeremy Dudziak, der von Interimscoach Horst Hrubesch aus disziplinarischen Gründen bereits suspendiert worden ist, und David Kinsombi. Trotz ebenfalls noch laufender Verträge voraussichtlich keine Zukunft an der Alster mehr sollen die Defensivspieler Jan Gyamerah und Gideon Jung sowie Flügelspieler Khaled Narey haben.

Anders als dieses Quintett würde darüber hinaus ein Verkauf von U21-Nationalspieler Josha Vagnoman das nötige Geld für die benötigten Neuverpflichtungen in die Kasse spülen können. Der 20-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2024 und dürfte angesichts der geplatzten Bundesliga-Perspektive kaum noch zu halten sein. Die Ablöse in zu erwartender Millionenhöhe für den Abwehrspieler würde Boldts Spielraum bei der anstehenden Einkaufstour auf dem Transfermarkt spürbar vergrößern.

Fragezeichen stehen auch noch hinter den Routiniers Aaron Hunt und Klaus Gjasula. Hunt könnte mutmaßlich nur zu reduzierten Bezügen einen neuen Vertrag erhalten, und Gjasula sollen im Falle eines angemessenen Angebotes keine Steine für einen Wechsel in den Weg gelegt werden. Gleiches gilt angeblich zumindest für einen der beiden Torhüter Sven Ulreich und Daniel Heuer Fernandes.

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